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Weltbestes Brot im Topf

Dieses ist es, das richtige und beste Brot! Das einzige Brot, dessen Rezept ich seit Jahren habe, mittlerweile auswendig kenne und schon x-mal weitergegeben habe. 
Ursprünglich habe ich es auf Pinterest gefunden, dort wird als Anfänger-Brotbackrezept angepriesen. Und das kann man so stehen lassen. Es ist wirklich einfach und macht Appetit auf mehr. Mehr Rezepte und mehr frisches Brot essen. Der Backprozess des weltbesten Brots erfordert ein bisschen Disziplin, da man zwischendurch die Temperatur regeln und den Deckel abnehmen muss... das Brot ist den Aufwand aber wert! 
Es sieht perfekt aus, hat eine goldbraune Kruste, und schmeckt wie vom Lieblingsbäcker persönlich!
Hier in Südafrika gibt es hauptsächlich ein sehr weiches Weißbrot. Frisch schmeckt es klasse! Aber schon an Tag zwei ist es knochentrocken und satt macht es auch nicht wirklich. 
Es musste nach unserem Unzug also bald schon wieder herhalten: mein Lieblingsbrot! Ich backe es jetzt fast noch öfter, als ich es daheim im Stuttgart gebacken habe. Familie und Besuch freuen sich drüber und schon jetzt darf ich dieses Brot zu jeder Familienfeier mitbringen. Solche Traditionen sind mir die liebsten! Mit Liebe selbstgemacht, gut für Körper und Seele. 

Zutaten und Requisiten

Das Brot besteht aus dem Brot-Basics, also: 
800g Mehl (egal ob Dinkel oder Weizen, beides gelingt bestimmt)
1/4 TL Hefe (ich nutze Trockenhefe, da ich hier den Rest besser aufbewahren kann)
3 TL Salz
640 ml Wasser

An Utensilien brauchst du einen ofenfesten Topf mit Deckel (oder eine Auflaufform, nicht größer als 25cm im Durchmesser), eine Schüssel in der der Teig einen Tag lang gehen kann, ein Stück Frischhaltefolie und ein sauberes Geschirrhandtuch. 

1.

Alle Zutaten kommen in eine Rührschüssel und werden dort locker miteinander verrührt (also: 800g Mehl, 1/4TL Trockenhefe,3TL Salz und 640ml Wasser). Meistens mach ich das mit dem Teigschaber, da es wirklich schnell geht. Ich habs aber auch schon mitderKüchenmaschine gemacht und auch das geht. 
Dann wird die Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt und der Teig darf bei kühler Zimmertemperatur (18-20 Grad) 20-24 Stunden gehen. Ich stell ihn meistens auf einen Küchenschrank, dann gehen keine neugierigen Finger dran. 

2.

So, die Wartezeit ist um. Jetzt den Backofen und den leeren Topf darin auf 250 Grad vorheizen. 
Eine Arbeitsfläche gut mehlen und ruhig auch auf den Teig ein bisschen Mehl drauf machen. Er ist jetzt ganz hochgekommen und sehr luftig. Mit einem Gummischaber den Teig auf die Arbeitsfläche rutschen lassen, mit Mehl bestäuben und wie einen Pizzateig auseinanderziehen. Wie einen Briefumschlag einfalzen, mit einem Geschirrtuch abdecken und nochmal ein paar Minuten gehen lassen. 
Wenn der Ofen heiß ist den Teig in den (Achtung sehr heißen!!) Topf rutschen lassen, Deckel drauf und ab in den Ofen. 

3.

Das Brot backt zuerst 8 Minuten mit Deckel bei 250 Grad. 
Dann die Temperatur runterdrehen auf 230 Grad und weitere 22 Minuten backen.
Nun den Deckel runternehmen und das Brot noch 15 Minuten bei 230 Grad schöngoldbraun werden lassen. 
Jetzt ist es fertig und kann verspeist werden! 

En Guete! 
Herzlichst, Ellie